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Veranstaltungskalender 2012

Schiehandl-Kapelle

193o bauten die Eheleute Georg und Johanna Schiehandl die Kapelle auf ihrem Grund. Sie wollten damit Gottes Hilfe für den taubstummen Neffen Siegfried von Frau Schiehandl, den sie adopiert hatten, erbitten. Die Kapelle stand in der Wiese und die „Kellerberg-Straße“ heute Haidersberger- Straße führte, wenn man vor dem Eingang der Kapelle steht, rechts den Berg hoch. Erst beim Neubau und der Teerung der Straße 1962 wurde diese auf der linken Seite vorbei geführt.

So sah die Kapelle bis etwa 1960 aus. Rechts an der Kapelle ist die Rückseite des Wegweisers nach Geiselhöring zu sehen. Damit kann man sich auch den Straßenverlauf vorstellen. (Das Bild ist vor 1939 entstanden weil im Hintergrund die Scheune zu sehen ist, die 1939 abgebrannt ist). 


Die Wurzeln der neben der Kapelle stehenden riesigen Weide hoben den Vorderbau,
der Kapelle was den damaligen Hofbesitzer, Georg Niklas, zwang, die Vorbögen der
Kapelle abzureissen und nur den nördlichen Teil stehen zu lassen.

Der heutige Eigentümer, Georg Niklas, mit seiner Schwester Silvia vor der Kapelle. Die Vorbögen sind hier bereits abgerissen. Das Bild entstand 1965 

Ich erinnere mich, daß in unserer Kinderzeit bis in die 6o.er Jahre die Fronleichnamsprozession bis zur Kapelle führte.

Am 21. Oktober 2001 passierte dann an der Kapelle ein tragischer Unfall mit einem Todesopfer. Die Kapelle wurde dabei so beschädigt, daß sie abgerissen werden mußte.

Die Eigentümerfamilie Georg und Ingrid Niklas entschloß sich zum Wiederaufbau der Kapelle.

Wiederaufbau der Kapelle im Frühjahr 2002 Von links: Maurer: Ernst Jürgen , Puchhausener Str. Bauherr: Niklas Georg Maurer: Eisner Reinhard, Pflegesohn der Fam Glöbl Geiselhöringer Str. 43  


Am o8. Mai 2002 erfolgte durch den Leiblfinger Pfarrer, Martin Martlreiter, die Weihe der sehr schön wiedererstellten Kapelle.

Die "Wiedererbauer" der "Schiehandl-Kapelle", Ingrid und Georg Niklas bei der Einweihung am o8. Mai 2oo2 

Die Rote-Marter

Nach der Chronik von Expositus Brunner von 1856 war die Kolonie Schwimmbach in 4 Teile aufgeteilt. Der nordwestliche Teil von Schwimmbach war das "Rotmarterviertel" (s. Brunner-Chronik) Hier steht die "Rote Marter" an der Wegkreuzung Römerstr. Geiselhöringer Str. Wer das Marterl aufgestellt hat, konnte bisher nicht ermittelt werden. Um die Pflege und Instandhaltung kümmert sich die Fam. Keller (Haus-Nr. 41) Im Marterl ist auch ein Opferstock. Dieser wird regelmäßig entleert und von den Opfergaben eine Kirche für die Gefallenen und Vermißten aus dem Ort gehalten.  

Die Hirschmarter

Der südwestliche Teil von Schwimmbach war die "Hirschmarterseite". Wie das Original-Marterl ausgesehen hat ist nicht mehr bekannt. 1950 hat der Oberschneidinger Postbote Johann Vogl, der Helene Mittermeier von Haus-Nr. 56 geheiratet hatte, und damals in Schwimmbach wohnte,das Hirschmarter- Bild neu gemalt. Nachdem es restlos zerfallen war, hat Albert Schmal 1982 den Rahmen und das Überdach neu erstellt, Theo Stubbe aus Martinsbuch hat das Bild gemalt. Auch dieses Marterl ist nach einigen Jahren verwittert. 1997 hat dann Albert Schmal das Gehäuse nochmals erneuert. Das Bild wurde von Rektor Maschauer gemalt. Als Vorlagen für das Bild und das Marterl insgesamt diente jeweils das Original von Johann Vogl von 1950. Standort: Gabelung Hochstr. - Forstweg  

Das Mittermeier-Kreuz

Der Name stammt vom Anwesen, auf dessen Grund das Wegkreuz steht. (Haus-Nr. 56) Früher führte hier der Kirchenweg vorbei. (Vom Kirchenhof über das Lang-Anwesen Nr. 1o3 den Berg hoch zwischen den Anwesen Fuchs-Nr. 88 und Spitlbauer-Nr. 87 durch; dann in einem 9o° Rechtsbogen Richtung Kalinke, Haus-Nr. 11o. Auf diesem Weg gingen wir auch nach Puchhausen zum Wallfahren.Heute im Jahre 2002 kann man den Weg nicht mal mehr erahnen. Die Wiesen um das Kreuz sind versumpft. Leider ist auch der Corpus entfernt worden.  

Das Berleb-Kreuz

Das Kreuz stand bis 1965 an der westlichen Straßenauffahrt. (Geiselhöringerstr.- Bergstr.) Es wurde beim Straßenneubau entfernt und erst 1994 von der Fam. Berleb (Haus-Nr. 36) wieder errichtet. Diesmal aber an der östlichen Auffahrt. Ursprünglich erstellt wurde das Kreuz 1934 von Ludwig Berleb. Ein außergewöhnlicher Anlaß für die Errichtung ist nicht bekannt. Ein "Berleb-Kreuz" gab es aber schon vor mehr als 100 Jahren auf dem Grundstück, wo heute die Maschinenhalle der Fa. Spagert, Hochstr. steht. Die Vorfahren der Fam. Berleb waren damals Eigentümer des Anwesens Nr. 72 zu dem auch diese Felder gehörten. 1911 verkauften sie dieses und erwarben das Anwesen Nr. 36 (s. dazu Haus- u. Hofgeschichte)  

Das Ingerl-Kreuz

Wann das Kreuz ursprünglich errichtet wurde und wie es aussah, ist nicht bekannt. Es wurde 1962 vom damaligen Eigentümer des Ingerl-Anwesens (Haus-Nr. 49 ), Sebastian Ingerl, neu errichtet nachdem die im Hintergrund erkennbare, zum Anwesen gehörende Scheune nach einem Brand (Blitzschlag) wieder erbaut worden war.  

Das Penzkofer-Kreuz

Das Kreuz steht vor dem Wagner-Anwesen (Haus-Nr. o92) und ist von einem Vorfahren (Penzkofer) errichtet worden.  

Das Kremhelmer-Kreuz

Das Kreuz steht an der Einfahrt zum "Kremhelmer-Anwesen" (heute Bölsterl) Haus-Nr. 69)  

Das Seeholzer -Kreuz

Errichtet wurde das Kreuz vom damaligen Eigentümer des Anwesens Nr. 117 (heute Zellmeier) Simon Seeholzer. Ein besonderer Anlaß für die Errichtung des Feldkreuzes ist nicht bekannt. Das Kreuz steht an der Geiselhöringer Str. auf der Flur-Nr. 237 die zum Anwesen Nr. 117 gehört 

Das Heilmeier - Kreuz

Errichtet wurde es 1924 von der Fam. Heilmeier (Haus-Nr. 24) 1950 wurde es renoviert und 1998 durch die jetzigen Hofbesitzer Georg und Frieda Heilmeier ersetzt. 
Vom ursprünglichen Feldkreuz stammt noch der Sockel an dem an der Rückseite die Inschrift vom alten Kreuz angebracht ist. Am 25.o8.o3 erfolgte die Einweihung durch Pfarrer Martlreiter aus Leiblfing Das Kreuz steht am Linienweg in der Nähe des Anwesens Karl (Haus-Nr. o33) Ein besonderer Anlaß für die Errichtung ist nicht bekannt.Rückseite des"Heilmeier-Kreuzes"mit der Original-Inschrift von 1924  

Das Berleb-Wagner Kreuz

Errichtet wurde das Marterl 1929 vom damaligen Eigentümer des Anwesens Nr. 1, Alois Berleb, Ein besonderer Anlaß für die Errichtung ist nicht bekannt. "Berleb-Wagner" deshalb, weil es in Schwimmbach einige Berleb gibt und man zur Unterscheidung einen Namenszusatz angehängt hat. In diesem Fall handelt es sich aber nicht um einen Namen sondern um den Beruf. Alois Berleb betrieb eine Wagnerei. Das Kreuz steht an der Weggabelung Leiblfinger Str.- Im Tal  

Das Feldmeier - Kreuz

Bekannt ist nur, daß das Kreuz vom damaligen Eigentümer des Anwesens Nr. 114 (heute Pelg) Feldmeier, errichtet worden ist. Das Kreuz steht an der Weggabelung zu den Anwesen Nr. 113 (Bornschlegl) und 97 (Gierl) auf dem Grund der Fam. Pelg 

Das Zollner -Kreuz

Das Kreuz steht an der Kreuzung Römer-Martinsbucher-Hochstr. und befindet sich eigentlich nicht mehr in Schwimmbach 
sondern in der Gemarkung Martinsbuch. Errichtet wurde es 1984 von der Fam. Zollner (Haus-Nr. 83 ) zur Erinnerung an den hier am 3o.o7.1983 mit dem Auto tödlich verunglückten Sohn Fritz Zollner.  

Früheres Kirchenkreuz

Dieses Kreuz hing bis 1953 an der Nordseite unserer Kirche. Damals stiftete Georg Seeholzer (Haus-Nr. 66) ein neues Kreuz mit einem geschnitzten Korpus aus Holz. Das alte Kreuz mit dem Korpus aus Blech auf Eichenholz nahm der damalige Kirchenpfleger Georg Littich (Haus-Nr. 114 - heute Georg Pelg) mit und stellte es an der Nordseite der Scheune seines Anwesens auf.  

Bauer – Kapelle


2008 hat Helmut Bauer, Haus-Nr. 9, neben seinem Anwesen eine neue Kapelle gebaut.

Der bei der Zimmerei Saller in Puchhausen gefertigte Turm wird aufgesetzt 
Der Erbauer der Kapelle, Helmut Bauer mit Ehefrau Renate und Sohn.  
Die fertig gestellte Kapelle kurz vor der Einweihung.  

Verschwundene Wegkreuze

Einige Feldkreuze waren bei Straßenneubauten im Weg und wurden nach Ihrer Entfernung nicht wieder errichtet. z.B.

das Girschick-Kreuz: Dieses stand an der Weggabelung Puchhausener Str. - Haidenweg. Der Name stammt vom damaligen Grundbesitzer auf dessen Grund das Kreuz stand, Josef Girschick, Haus-Nr. 99

das Knittl-Kreuz: Das Kreuz stand an der Hochstr. in der Nähe des heutigen Anwesens Schmid Haus-Nr. 82 ½. Errichtet war es vom damaligen Besitzer des Anwesens, Knittl, worden.

das Wittenzellner-Kreuz: wurde 1942 von französischen Kriegsgefangenen, die auf dem Wittenzellner-Hof zur Arbeit eingeteilt waren, errichtet. Sie pflanzten auch zwei Bäume. Ein Baum und das Kreuz wurden 1969 zerstört, als ein Autofahrer gegen das Kreuz fuhr. Heute steht an der Straße nach Eschlbach etwa 100 mtr nach dem Anwesen Hofreiter (Haus-Nr. 20) in Richtung Eschlbach nur mehr ein Baum.

An der Martinsbucher Str. stand beim Anwesen Reithmeier (Haus-Nr. 58) ebenfalls ein Marterl. Ebenso vor dem ersten Schwimmbacher Feuerwehrhaus. Dieses stand da, wo sich heute das Wohnhaus von Ernst Reiner, Weiherweg 1 befindet.