Schiehandl-Kapelle
193o bauten die Eheleute Georg und Johanna Schiehandl die Kapelle auf ihrem Grund. Sie wollten damit Gottes Hilfe für den taubstummen Neffen Siegfried von Frau Schiehandl, den sie adopiert hatten, erbitten. Die Kapelle stand in der Wiese und die „Kellerberg-Straße“ heute Haidersberger- Straße führte, wenn man vor dem Eingang der Kapelle steht, rechts den Berg hoch. Erst beim Neubau und der Teerung der Straße 1962 wurde diese auf der linken Seite vorbei geführt.
Die Wurzeln der neben der Kapelle stehenden riesigen Weide hoben den Vorderbau,
der Kapelle was den damaligen Hofbesitzer, Georg Niklas, zwang, die Vorbögen der
Kapelle abzureissen und nur den nördlichen Teil stehen zu lassen.
|
Der heutige Eigentümer, Georg Niklas, mit seiner Schwester Silvia vor der Kapelle. Die Vorbögen sind hier bereits abgerissen. Das Bild entstand 1965 |
Ich erinnere mich, daß in unserer Kinderzeit bis in die 6o.er Jahre die Fronleichnamsprozession bis zur Kapelle führte.
Am 21. Oktober 2001 passierte dann an der Kapelle ein tragischer Unfall mit einem Todesopfer. Die Kapelle wurde dabei so beschädigt, daß sie abgerissen werden mußte.
|
Die Eigentümerfamilie Georg und Ingrid Niklas entschloß sich zum Wiederaufbau der Kapelle.
|
Wiederaufbau der Kapelle im Frühjahr 2002 Von links: Maurer: Ernst Jürgen , Puchhausener Str. Bauherr: Niklas Georg Maurer: Eisner Reinhard, Pflegesohn der Fam Glöbl Geiselhöringer Str. 43 |
Am o8. Mai 2002 erfolgte durch den Leiblfinger Pfarrer, Martin Martlreiter, die Weihe der sehr schön wiedererstellten Kapelle.
|
Die "Wiedererbauer" der "Schiehandl-Kapelle", Ingrid und Georg Niklas bei der Einweihung am o8. Mai 2oo2 |
Die Rote-Marter
Die Hirschmarter
Das Mittermeier-Kreuz
Das Berleb-Kreuz
Das Ingerl-Kreuz
Das Penzkofer-Kreuz
|
Das Kreuz steht vor dem Wagner-Anwesen (Haus-Nr. o92) und ist von einem Vorfahren (Penzkofer) errichtet worden. |
Das Kremhelmer-Kreuz
|
Das Kreuz steht an der Einfahrt zum "Kremhelmer-Anwesen" (heute Bölsterl) Haus-Nr. 69) |
Das Seeholzer -Kreuz
Das Heilmeier - Kreuz
Das Berleb-Wagner Kreuz
Das Feldmeier - Kreuz
Das Zollner -Kreuz
Früheres Kirchenkreuz
Bauer – Kapelle
2008 hat Helmut Bauer, Haus-Nr. 9, neben seinem Anwesen eine neue Kapelle gebaut.
|
Der bei der Zimmerei Saller in Puchhausen gefertigte Turm wird aufgesetzt |
| Der Erbauer der Kapelle, Helmut Bauer mit Ehefrau Renate und Sohn. |
|
|
Die fertig gestellte Kapelle kurz vor der Einweihung. |
Verschwundene Wegkreuze
Einige Feldkreuze waren bei Straßenneubauten im Weg und wurden nach Ihrer Entfernung nicht wieder errichtet. z.B.
das Girschick-Kreuz: Dieses stand an der Weggabelung Puchhausener Str. - Haidenweg. Der Name stammt vom damaligen Grundbesitzer auf dessen Grund das Kreuz stand, Josef Girschick, Haus-Nr. 99
das Knittl-Kreuz: Das Kreuz stand an der Hochstr. in der Nähe des heutigen Anwesens Schmid Haus-Nr. 82 ½. Errichtet war es vom damaligen Besitzer des Anwesens, Knittl, worden.
das Wittenzellner-Kreuz: wurde 1942 von französischen Kriegsgefangenen, die auf dem Wittenzellner-Hof zur Arbeit eingeteilt waren, errichtet. Sie pflanzten auch zwei Bäume. Ein Baum und das Kreuz wurden 1969 zerstört, als ein Autofahrer gegen das Kreuz fuhr. Heute steht an der Straße nach Eschlbach etwa 100 mtr nach dem Anwesen Hofreiter (Haus-Nr. 20) in Richtung Eschlbach nur mehr ein Baum.
An der Martinsbucher Str. stand beim Anwesen Reithmeier (Haus-Nr. 58) ebenfalls ein Marterl. Ebenso vor dem ersten Schwimmbacher Feuerwehrhaus. Dieses stand da, wo sich heute das Wohnhaus von Ernst Reiner, Weiherweg 1 befindet.






















