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Veranstaltungskalender 2012

Vereinschronik-Verfasser Franz Eigslperger

Anmerkungen

Zur Chronik des Krieger-, Reservisten– und Kameradschaftsvereins Schwimmbach e.V.

Der Krieger-, Reservisten– und Kameradschaftsverein Schwimmbach e.V. bestand bis zum Zusammenschluss im Jahre 1996 aus dem Krieger- und Veteranenverein, gegründet 1922, sowie der Reservistenkameradschaft, gegründet 1974. Diese beiden selbständigen Vereine schlossen sich 1996 zum K.R.u.K.V. Schwimmbach e.V. zusammen.

Hauptchronik - KRKV

Chronik des KRuKV Schwimmbach

Aufzeichnungen über die Gründung des Krieger- und Veteranenvereins Schwimmbach im Jahr 1922

1922
Heute am 29.März 1922 versammelten sich im Weiß’schen Gasthaus die Krieger und ehemaligen Soldaten und sonstige vaterländisch gesinnte Männer, um einen Krieger- und Veteranenverein für Schwimmbach ins Leben zu rufen. Zuerst war eine Besprechung über den Zweck des Vereins. Als man sich einig war, ging eine Liste durch das Gastzimmer, wobei 70 Mann durch eigenhändige Unterschrift ihre Aufnahme in den Verein unterzeichneten. Sodann schritt man zur Wahl des Ausschusses, welche folgendes Resultat ergab:

1.Vorstand: Berleb Ludwig (2. Bgm.)
2.Vorstand: Knittl Josef (Söldner)
Kassier: Weiß Georg (Bauer)
Schriftführer: Ebner Theodor(Hauptlehrer)

Verstärkter Ausschuß: Schwarz Josef, Seeholzer Georg, Berleb Ludwig, Heilmeier Georg, Altweck Karl, Schiehandl Georg, Nachreiner Josef, Haslbeck Franz.

In den nächsten Wochen wurde eine Geldsammlung zur Beschaffung einer neuen Fahne durchgeführt. Die Sammlung ergab 20.290.-Mark. Bis zur Fahnenweihe im Juli erhöhte sich die Summe auf 30.000 Mark Inflationsgeld. Die neue Fahne wurde vom Kloster Aiterhofen hergestellt und um 15.000 Mark beschafft. Patenverein war der Veteranenverein Puchhausen.
Als Fahnenmutter fungierte Frau Katharina Weiß, die ein schönes Band überreichte. Die Fahnenjungfrauen waren Schwarz Helene, Kremhelmer Theres, Dürr Anna und Karl Anna. Jede von ihnen stiftete ein Band.

Die Festjungfrauen waren: Berleb Maria, Seeholzer Kreszenz, Karl Ottilie, Wild Anna und Hasenöhrl Anna, die miteinander ein Band im Wert von 15oo Reichsmark spendeten.


1934 wurde beschlossen, dass beim Tod eines Mitglieds am Grab ein Kranz niedergelegt wird. Die Kosten hierfür wurden von den Ausschuß-Mitgliedern selbst bezahlt. Ab September 1934 gibt es keine Eintragungen ins Protokollbuch. Das Datum der Zwangsauflösung und der Eingliederung in den NS-Kriegerbund bleibt unbekannt.


Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg

1951
Am 20.Mai 1951 trafen sich viele Schwimmbacher Männer mit dem Ziel, den Kriegerverein wieder zu errichten. Bei der einberufenen Versammlung wurde folgender Beschluss einstimmig gefasst: der Krieger- und Veteranenverein Schwimmbach wird wieder errichtet. 60 Mitglieder bestätigen mit Unterschrift ihren Beitritt. Die Wahl der Vorstandschaft erfolgte noch am selben Abend:

Berleb Otto Vorstand
Nachreiner Josef Kassier
Schriftführer Seeholzer Simon
Beisitzer Ostermeier Xaver
Beisitzer Berleb Ludwig
Beisitzer Heilmeier Georg
Beisitzer Schiehandl Georg
Fahnenjunker Girschick Ludwig
Vereinsdiener Breu Johann

Der Jahresbeitrag wurde auf 1.-DM festgelegt.
Am 3. Juni 1951 verbot die amerikanische Besatzungsmacht die Krieger- und Veteranenvereine, doch am 18. November wurde dieses Verbot wieder aufgehoben, so dass auch der Schwimmbacher Verein wieder weiter bestehen konnte. Es wurde beschlossen, dass jedes Mitglied beim Tod einen Kranz, Musik und ein Hl. Amt erhält. Außerdem wurden vom Verein Vereinsabzeichen besorgt, für die jedes Mitglied 1.-DM bezahlen musste.


1953 Bei der Jahresversammlung am 23. Januar 1953 wurde beschlossen, dass bei der Beerdigung eines Mitglieds die Musik bei der Kranzniederlegung am Grabe und dann ab dem „Ingerlkreuz“ bis zum Vereinslokal spielt. Außerdem wurden folgende Personen zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Altweck Karl, Heilmeier Georg, Karl Gustav, Böhm Ludwig, Girschick Ludwig, Schuller Johann, Niklas Johann, Grahamer Sebastian, Schiehandl Georg, Bräu Alois, Seeholzer Georg, Seeholzer Simon, Altweck Ludwig,Ganserer Johann, Löffler Ludwig.


1955 Beim Jahresfest im Juli 1955 wurden folgenden Mitgliedern “Ehrenkreuze“ für 25jährige Mitgliedschaft verliehen:

Berleb Ludwig (Ehrenvorstand) Altweck Karl, Altweck Ludwig, Bräu Alois, Böhm Ludwig, Bachhuber Alois, Denk Xaver, Dürr Max, Girschick Ludwig, Girschick Josef, Graßl Xaver, Ganserer Johann, Karl Gustav, Löffler Ludwig, Kronauer Anton, Niklas Johann, Meier Josef, Heilmeier Georg, Haslbeck Jakob, Peller Johann, Richter Georg, Schuller Johann, Schuller Karl, Schmidt Max, Schiehandl Georg, Seeholzer Simon, Seeholzer Josef, Spielberger Emil, Wellner Anton, Weiß Johann, Wild Josef, Busl Xaver, Blaim Georg, Obermeier Josef.
Für den ausscheidenden „Kreuzlträger“ Schuller Johann übernahm Bräu Johann als Vereinsdiener dieses Amt.

Ab 1958 beteiligte sich der Verein jeden 3. Sonntag im September am Kreiskriegertreffen mit Heldenehrung in Haindling.

1965 wurde bei einer eindrucksvollen Feier Franz Steinbauer für seine 50-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt

1967 gab es eine erste Aussprache über das Kriegerdenkmal, der Kauf einer neuen Fahne wurde jedoch zurückgestellt. Dem langjährigen Schriftführer und Kassier des Vereins, Seeholzer Simon, wurde eine Ehrenurkunde ausgehändigt. Das Amt des Vereinsdieners übernahm nun Altweck Johann.

1969 Anlässlich der Jahresversammlung am 9. März 1969 wurde der Ankauf von Vereinsmützen beschlossen. Max Stegbauer wurde außerdem zum neuen Vereinsdiener bestellt.

1970 Bei einer außerordentlichen Versammlung am 27. Dezember 1970 wurde die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne beschlossen. Wegen seiner Verdienste wurde Bürgermeister Georg Berleb zum Ehrenmitglied ernannt und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

1971 Im März 1971 wurde zum ersten Mal ein Osterpreiskegeln im Gasthaus Wurm durchgeführt, das seitdem im Wechsel mit der FFW Schwimmbach alljährlich veranstaltet wird. Als Vereinslokal wurde nun der Gasthof Wurm gewählt.
Die neu Fahne wurde am 12.9.1971 von der Firma Langhammer aus Mengkofen geliefert, sie kostete 2 200.-DM.
Am 12. September fand das Kreiskriegertreffen im Rahmen der Einweihung des Kriegerdenkmals in Schwimmbach statt. Als Termin für das 5ojährige Gründungsfest mit Fahnenweihe wurde der 16. Juli 1972 festgelegt.

Gründungsfest mit Fahnenweihe vom 14.-16. Juli 1972

1972
Viele Schwimmbacher haben dieses Fest aus einem ganz besonderen Grund in lebhafter Erinnerung: Während der Heldenehrung am Kriegerdenkmal setzte nämlich am Samstagabend beim ersten Böllerschuss ein schwerer Gewitterregen ein, der nicht nur die Gedenkminute störte, sondern alle Anwesenden in Angst und Schrecken versetzte.

Viele Einwohner von Schwimmbach schufteten bis weit nach Mitternacht um den Festplatz, den Zeltboden, Höfe und Straßen von den Massen von Schlamm, Kies und Unrat zu säubern und Sägemehl ins Zelt zu schaffen.

Am Sonntag erschienen dann von 110 geladenen Vereinen 67 und alle Festbesucher konnten bei herrlichem Sommerwetter unter dem Klang dreier Musikkapellen und eines Spielmannszuges den Kirchen- und Festzug miterleben. Die eigentlich für den Samstagabend vorgesehenen Ehrungen wurden dann am Sonntagabend nachgeholt..

Für 50jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Altweck Karl, Dürr Max, Karl Gustav, Girschick Josef, Girschick Ludwig, Löffler Ludwig ,Haslbeck Jakob, Meier Josef, Obermeier Josef, Beller Johann, Roth Richard, Busl Georg.

Girschick Xaver wurde für seine 40jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Den Festausschuss von 1972 bildeten:

Berleb Georg (Bgm.) Festausschussvorsitzender
Berleb Otto 1. Vorstand
Nachreiner Josef 2. Vorstand
Roggenhofer Johann Kassier und Schriftführer

Berleb Johann, Altweck Johann, Niklas Johann,
Girschick Johann, Girschick Ludwig, Ebner Hubert,
Spitlbauer Karl, Schanza Raimund, Girschick Xaver,
Böhm Reinhard, Rothammer Ludwig

Die Fahnenmutter Anna Berleb spendete ein Band, jeweils drei ihrer Festdamen stifteten ebenfalls eins (Berleb Maria, Niklas Christa, Karl Resi, Busl Erna, Busl Anna, Schmidt
Martha, Girschick Gretl, Schmal Waltraud, Penzkofer Rosa, Obermeier Gerda, Obermeier Helga, Nachreiner Frieda, Bessler Claudia, Haslbeck Monika, Roggenhofer Martha, Berleb Anneliese, Mausner Angela).

Die Begleiterinnen der Fahnenmutter waren Niklas Irene und Denk Edeltraud. Das Vereinsmitglied Franz Steinbauer stiftete ein eigenes Band. Patenverein war die KSK Puchhausen und als Schirmherr fungierte der damalige Landrat Xaver Hafner.

1973 Beim Jahresfest 1973 wurden besonders die Fahnenmutter Anna Berleb, der Vorstand Otto Berleb und der Fahnenjunker Ludwig Girschick jeweils für ihre Verdienste bei der Fahnenweihe von 1972 geehrt. Eingeladen waren auch der Patenverein Puchhausen und alle Festmädchen.

1977 Bei der Jahresversammlung am 15. Mai 1977 wurde Ludwig Rothammer zum neuen Vereinsdiener bestimmt. Für besondere Verdienste um den Verein wurden folgende Mitglieder geehrt: Berleb Otto, Nachreiner Josef,Maschauer Richard ,Schanza Raimund, Ebner Hubert, Karl Edmund, Roggenhofer Johann, Altweck Johann, Spitlbauer Karl, Girschick Xaver, Rothammer Ludwig, Denk Max.

1978 wurden einheitliche Vereinsbinder angeschafft.
Vom 7. bis 9. Juli hatte der Krieger- und Veteranenverein Schwimmbach die Ehre, bei der Fahnenweihe der Krieger- und Soldatenkameradschaft in Leiblfing die Patenschaft zu übernehmen. Schirmherr war Bürgermeister Georg Berleb aus Schwimmbach.

1980 Anlässlich des Jahresfestes am 20. Juli 1980 wurde vom neuen Vorstand Reinhard Böhm
Berleb Otto für seine 30jährige Tätigkeit im Vorstand des Vereins eine
Ehrenurkunde überreicht.

1981 Bei der Jahresversammlung am 15.3.1981 wurde der Name des Vereins in
„Krieger-, Reservisten- und Kameradschaftsverein“ umgeändert.
Außerdem wurde Nachreiner Josef für seine 30jährige Tätigkeit als 2. Vorstand geehrt.

1982 wurde das 60jährige Gründungsfest im Rahmen des Jahresfestes im Gasthaus Weiß-Holzer begangen. Eingeladen waren neben den örtlichen Vereinen auch der Patenverein KSK Puchhausen. Die Fahnenmutter von 1972 und die Gründungsmitglieder Löffler Ludwig, Dürr Max, Girschick Josef und Girschick Ludwig erhielten Ehrenurkunden und der langjährige Vorstand Otto Berleb wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Außerdem wurde beschlossen, dass Gründungsmitglieder und Mitglieder über 80 Jahre keinen Vereinsbeitrag mehr zu entrichten haben.

1984 gab es größere Veränderungen in der Vorstandschaft:

Scheib Josef 1. Vorstand
Scherer Fritz 2. Vorstand
Denk Rudi Kassier und Schriftführer
Zollner Josef Vorstandsmitglied
Böhm Reinhard ~
Ebner Hubert ~

1985 wurde Girschick Ludwig, der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag feiern konnte, für
seine 30-jährige Tätigkeit als Fahnenjunker geehrt.
Außerdem wurde ein Nutzungsrecht der„alten“ Fahne von 1922 für die Reservistenkameradschaft beschlossen.

1987 wurde die bisherige Vorstandschaft bestätigt. Als Beisitzer kamen jedoch neu hinzu:

Schneider Karl sen. und Karl Edmund jun.. Das Amt des Fahnenjunkers übernahm Wild Helmut. Angesprochen wurde zum ersten Mal auch ein möglicher Zusammenschluss der Vereine KRuKV und Reservistenkameradschaft.

1988 Bei der Jahresversammlung 1988 wurde die Zusammenlegung jedoch wieder vertagt. Es wurde außerdem beschlossen, eine Vereinskerze anzuschaffen, die bei Jahresfesten und bei Beerdigungen von Vereinsmitgliedern am Altar angezündet wird.

1990 Am 23.3.1990 fand nach Vorgesprächen der Vorstandschaften eine gemeinsame Versammlung von KRuKV und RK statt, die Vereinigung der beiden Vereine konnte jedoch nicht beschlossen werden.

Bei der Neuwahl der Vorstandschaft am 5.5.1990 übernahm
1.Vorstand Karl Michael
2.Vorstand Böhm Reinhard,
Schriftführer Scherer Fritz
Kassier Wild Helmut .
Beisitzer Ebner Hubert, Karl Edmund jun., Fiedler Ernst

1992 Am 25.8.1992 wurde Xaver Girschick zu seinem 85. Geburtstag gratuliert.
Am 6.9.1992 fand im Vereinslokal Wurm das 70-jährige Gründungsfest mit der Ehrung langjähriger Mitglieder statt.

Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit konnten mit einer Urkunde und dem Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet werden:

Böhm Reinhard, Karl Alfons, Schmid Otto, Wild Georg

Für 4ojährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Altweck Johann, Altweck Karl, Altweck Karl, Berleb Georg, Berleb Otto, Bräu Xaver - Ebner Hubert - Girschick Johann - Graßl Xaver - Karl Edmund - Maschauer Richard - Nachreiner Josef - Rothammer Ludwig - Roggenhofer Johann - Schanza Raimund - Spitlbauer Karl - Stegbauer Max - Wellner Ernst - Wild Xaver - Zellmeier Franz.

Für 60jährige Vereinstreue wurde Xaver Girschick mit dem goldenen Ehrenkranz und Urkunde ausgezeichnet.

1993 Bei einer gemeinschaftlichen Vorstandsitzung 1993 wurde von KRuKV und RK vereinbart, die alte Fahne zu restaurieren und die Kosten zu teilen.
Die Fahne bleibt zwar Eigentum des KRuKV, soll aber von der RK genutzt werden.

1994 Anlässlich des 2o-jährigen Gründungsfestes der RK und des Jahresfestes des KRuKV wurde am 31.7.1994 von Pfarrer Martin Martlreiter bei herrlichem Wetter die renovierte Fahne geweiht. Nach dem Gottesdienst machte man sich auf den Weg zum Kriegerdenkmal, um der Gefallenen und Verstorbenen zu gedenken und für sie einen Kranz niederzulegen. Der Vorstand des KRuKV, Karl Michael, sagte damals: „Möge diese Fahne allen Vereinskameraden und der ganzen Ortschaft ein Symbol der Einigkeit und der Hilfsbereitschaft sein, wie es bei unseren Vätern in der über 70-jährigen Geschichte des Vereins bisher war.

In diesem Sinne: "Fahnenjunker tauscht die Fahnen!“

Die Übergabe der renovierten Fahne


Nach dem Tausch der Fahnen wurden das Erinnerungsband und das Trauerband an die renovierte Fahne geheftet.

1995 kamen die Gespräche über den Zusammenschluss der beiden Vereine wieder in Gang.
Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden mit dem Ehrenkreuz in Silber geehrt:
Scheib Josef und Bichlmeier Georg.
Für die verstorbenen Vorstandsmitglieder Scherer Fritz und Ebner Hubert wurden Franz Eiglsperger als Schriftführer und Köglmeier Alois als Beisitzer gewählt.

1996 Am 24.2.1996 wurde nach langen Beratungen mit großer Merhrheit der Zusammenschluss von KRuKV und RK beschlossen. Der Vereinsname bleibt weiterhin „Krieger-, Reservisten und Kameradschaftsverein Schwimmbach“.
Die Statuten des KRuKV werden übernommen. Vereinslokal bleibt der Gasthof Wurm, der Vereinsbeitrag bleibt ebenso wie bisher.
Am 13. April fanden die Neuwahlen unter der Leitung von Bürgermeister Hammerschmid statt.
Das Ergebnis lautete:

Karl Michael 1. Vorstand
Peter Masur 2. Vorstand
Wild Helmut Kassier
Eiglsperger Franz Schriftführer
Köglmeier Alois Beisitzer
Keller Hans Beisitzer
Ostermeier Peter Beisitzer

Um schon zur Patenschaft bei der KRuSK Leiblfing mit einheitlicher Kleidung ausgestattet zu sein, wurden neue Vereinszeichen besorgt und verteilt. Zudem wurde beschlossen, sich als Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Seitdem trägt der Verein den Zusatz „e.V.“. Beim 100-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe der KRuSK Leiblfing stellte der KRuKV Schwimmbach e.V. einen stattlichen Patenverein dar.
Kaum waren die festlichen Tage beim Nachbarverein verklungen, machte sich die Vorstandschaft schon Gedanken über das eigene Fest, das im Jahre 1997 stattfinden sollte, nämlich das 75jährige Gründungsfest in Schwimmbach. Bei einer Versammlung fiel die Entscheidung für ein größeres Fest, so dass ein eigener Festausschuss berufen werden musste. Dieses Gremium ging nun an die Arbeit, um dem Jubiläum einen würdigen Rahmen zu geben.

75 jähriges Gründungsfest vom 25.-28.Juli 1997

1997
Der neu installierte Festausschuss machte sich nun mit vollem Einsatz an die Arbeit, das bevorstehende Gründungsfest zu organisieren.

Als Festfrau, die das Fest begleiten sollte, konnte Frau Inge Eiglsperger gewonnen werden,
und als Schirmherr fungierte der 2. Bürgermeister Alfred Berleb

Als Patenverein stellte sich der K.R.u.S.K Leiblfing zu Verfügung
und als Festwirtin bewirtete unsere Herbergsmutter Frau
Elisabeth Wurm unsere Gäste in vorzüglicher Weise.

Der Festausschuss bestand aus

Michael Karl 1. Vorstand Festausschussvorsitzender
Peter Masur 2. Vorstand
Helmut Wild Kassier
Franz Eiglsperger Schriftführer Festleiter
Alois Köglmeier , Peter Ostermeier , Hans Keller,
Edmund Karl jun., Wurm Karl Heinz, Georg Glöbl

Der Festausschuß


Bei strömenden Regen wurde am Freitag den 25.07. das Fest begonnen.
Um 18.00 Uhr zapfte unser Schirmherr, der 2.Bürgermeister Alfred Berleb, das erste Fass an.
Gegen 20.00 Uhr konnte der Festausschussvorsitzende Michael Karl eine Reihe Ehrengäste u.a. Landrat Ingo Weiß, MDB. Ernst Hinsken, MdL. Alfred Reisinger sowie die
Staatssekretärin, Frau Monika Hohlmeier, in Schwimmbach willkommen heißen.

Am Samstag ab 14.00 Uhr trafen sich alle ehemaligen Schwimmbacher im Festzelt zu einem gemütlichen Zusammensein .
Am Samstag nachmittag wurden der Schirmherr, die Festfrau und die Festmädchen zu Hause abgeholt.
Am Abend fanden noch Ehrungen der Wiedergründungsmitglieder, langjährigen Vereinsmitgliedern; und die Fahnenmutter von 1972, Frau Anna Berleb, wurde zur Ehrenfahnenmutter ernannt.

Um 22.00 Uhr ging es dann in einem langen Fackelzug zum Kriegerdenkmal wo in einer würdigen und eindrucksvollen Feier unser gefallenen-, vermissten– und verstorbenen Vereinskameraden gedacht wurde.

Am Sonntag beteiligten sich bei herrlichem Wetter 63 Vereine beim Kirchen – und Festzug; am Vorplatz unserer Kirche zelebrierte Pfarrer Martin Martlreiter den Festgottesdienst und segnete dabei die Festbänder. Anschließend wurden die Bänder mit Prologen von der Festfrau, dem Schirmherrn,und den Festmädchen sowie vom Patenverein überreicht.

Als Festmädchen waren dabei:
Anita Berleb, Ingrid Berleb, Daniela Buchecker, Tanja Buchmeier, Claudia Busl, Silke Denk, Katharina Glöbl, Christine Heilmeier, Marion Klankermeier, Katrin Niklas, Corina Obermeier, Melanie Obermeier, Lucia Ostermeier, Nicole Pölsterl, Heidi Schneider und Sandra Stadler

Als Begleitung der Festfrau waren Jennifer Niklas, Anita Niklas, Bettina Roggenhofer, Christine Wittenzellner sowie Melanie Teufl dabei.

Am Nachmittag führte der Festzug begleitet von 5 Kapellen und 63 Vereinen durch die von vielen Besuchern dicht gesäumte Hauptstraße. Es war ein gigantisches Erlebnis was da geboten wurde. Am Sonntagabend spielten noch die Sandler auf.

Zum Abschluß dieses einmaligen Festes wurde am Montagabend ein niederbayrischer Tanzboden im Festzelt veranstaltet. Im restlos gefüllten Festzelt spielte die Kapelle Cordon Blech auf und die Auftritte der Straubinger Boogi Woogie Mäuse bildeten die Höhepunkte des Abends.

Der Festverein

Wir der K.R,u.K.V. haben beim 75.jährigen Gründungsfest am Samstag für unsere gefallenen-, vermissten- und verstorbenen Vereinskameraden eine feierliche- und würdige Gedenkfeier abgehalten.
Wir haben ein 4 tägiges Fest ausgerichtet, das unseren Gästen und uns Schwimmbachern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

1998 Bereits am 15.01. 1998 mußten wir leider unsere allzu früh verstorbene Ehrenfahnenmutter Frau Anna Berleb zu Grabe begleiten.
Am 07.10. 1998 müßten wir unseren langjährigen Vereinsdiener Ludwig Rothammer zu Grabe geleiten

1999 Bei der Jahreshauptversammlung am 20.02.1999 wurde einer Satzungsänderung zugestimmt. Bei der anschließenden Neuwahl wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig bestätigt. Plötzlich und unerwartet verstarb am 24.09.der 2.Vorstand, Herr Peter Masur

2000 Bei der Jahreshauptversammlung wurde für den verstorbenen Peter Masur Franz Eiglsperger zum 2.Vorstand gewählt Als neue Mitglieder der Vorstandschaft wurden Edmund Karl jun., Rudolf Maier und Johann Rammel für den Rest dieser Periode gewählt.

2001 Das Jahresfest am 02.09.2001 war das Fest der Ehrungen.
Es wurden Vereinskameraden für 10-, 20-, 25-, 30- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt:

10 Jahre Albert Baumann, Wolfgang Bornschlegl, Gerald Hofreiter, Gisbert Kalinke, Alfons Laumer, Peter Ostermeier, Georg Wurm
20 Jahre Anton Reithmeier, Ludwig Viehbacher
25 Jahre Matthias Dreier, Hermann Kirchinger, Otto Viehbacher, Josef Holzer, Helmut Schmid, Josef Bornschlegl, Edmund Karl jun., Josef Nachreiner j. Fritz Urlberger
30Jahre Alfons Wild
50Jahre Karl Altweck Röm. Karl Altweck Geisl.,Edmund Karl sen ,Richard Maschauer, Josef Nachreiner sen, Ernst Wellner, Franz Zellmeier


2002 Bei der Jahreshauptversammlung musste auf Grund der Währungsumstellung
( DM- €) der Mitgliedsbeitrag neu festgelegt werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt
nun 6 Euro
Bei den anschließend stattfindenden Neuwahlen gab es erhebliche Veränderungen.
Da sich der bisherige 1. Vorstand, Michael Karl, aus gesundheitlichen Gründen
nicht mehr zur Wahl stellte wurde folgende neue Vorstandschaft gewählt:

1. Vorstand: Franz Eiglsperger
2. Vorstand: Johann Berleb
Kassier : Helmut Wild
Schriftführer: Georg Niklas
Die Vorstandschaft vervollständigten. Alois Köglmeier, Peter Ostermeier, Michael Karl, Johann Rammel, und Michael Löffler.
Beim Jahresfest wurden die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder verabschiedet.

Und die Vereinskameraden Alfred Berleb ,Michael Klinger für 10.Jahre ,
sowie Helmut Großl, Walter Haslbeck, Georg Niklas, Georg Heilmeier, Josef Zollner, Johann Obermeier für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt

2003 Im Jahre 2003 wurde Alfons Karl für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft eine besondere Ehrung zuteil
Werner Bräu und Adolf Keller wurden für 25Jahre geehrt
Roland Ernst bekam für 10 Jahre eine Auszeichnung

2004 hieß es Abschied nehmen unsere beiden Fahnenbegleiterinnen Anita Berleb und Sandra Stadler wurden für Jahre lange treue Dienste ausgezeichnet und verabschiedet,

Rudolf Fuchs und Rudolf Maier erhielten das Abzeichen Für 10 Jahre Treue
Alois Köglmeier, Reinhold Karl, Anton Reithmeier und Ludwig Viehbacher erhielten das Ehrenzeichen für 25.Jahre Mitgliedschaft
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht vom tragischen Tod unseres Vorstandskollegen Peter Ostermeier am 07.11.04

2005 Bei der Neuwahl wurde die bisherige Vorstandschaft bestätigt, als Beisitzer kamen Christian Dürr und Michael Klinger neu hinzu.
Beim Jahresfest wurde Ernst Wellner für 65 Jahre Dienst an der Salutkanone besonders geehrt.

Weiter wurden ausgezeichnet:
Andreas Allmendinger, Helmut Pilzweger für 10 Jahre
sowie Karl Altweck, Alois Bachner, Alfred Eimer, Johann Fuchs, Michael Karl, Josef Nürnberger,Karl Schneider und Xaver Spagert für 25 Jahre

Diese Chronik ist entnommen aus den Aufschreibungen des Beschlussbuches des KRuKV Schwimmbach e.V.

Franz Eiglsperger
1. Vorstand des
KRuKV Schwimmbach e.V.

Chronik der Reservistenkameradschaft

Chronik des RK Schwimmbach

1974
Schon längere Zeit vorher suchten ausgeschiedene Wehrpflichtige nach einer Möglichkeit, auch nach dem aktiven Wehrdienst an militärischen Veranstaltungen
teilnehmen oder sie selbst durchführen zu können. Aus dieser Idee heraus entstand
auch in Schwimmbach der Wunsch, eine Reservistenkameradschaft ins Leben zu rufen.
Der Initiator und Sprecher dieser Gruppe war Josef Scheib, der dann am 1.4.1974
die Gründungsversammlung einberief, bei der auch Interessierte aus
Nachbargemeinden anwesend waren.

Die Gründungsmitglieder waren:

Dreier Matthias
Holzer Josef
Kirchinger Hermann
Scheib Josef
Schmal Albert
Viehbacher Otto
Wild Alfons


Die RK Schwimmbach ist eine Vereinigung von Reservisten, ehemaligen Soldaten
und Förderern. Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., dem die
RK angeschlossen ist, vertritt die freiheitlich-demokratische Grundordnung der
Bundesrepublik Deutschland. Allgemein wird eine partnerschaftliche Zusammenarbeit
mit anderen Vereinen sowie allen Mitbürgern angestrebt“, hieß es in den Statuten.

Die Vorsitzenden vom 1.4.1974 bis 13.4.1996

Josef Scheib von 1974 bis 1984
Johann Busch von 1984 bis 1987
Alois Köglmeier von 1987 bis 1996

Vorstandsmitglieder in dieser Zeit: Kassiere:
Alfons Wild Josef Holzer
Johann Busch Helmut Großl
Peter Masur

Schriftführer:
Holzer Josef
Schmal Albert
Rammel Franz
Heilmeier Georg

1978 Die Mitglieder der RK Schwimmbach nahmen bis 1985 an insgesamt 20 Veranstaltungen teil und erzielten bei den Wettbewerben manchmal beachtliche Erfolge, zum Beispiel:
den 1. Platz bei der Militärpatrouille zum Wanderpokal Isar/Vilstal in Landshut im April 1978

1979 den 1. Platz beim Gründungsschießen mit dem Luftgewehr in Leiblfing im Jahr 1979

den 1. Platz bei der Nachtorientierungsfahrt der RK Straubing im April 1983 und 1985.

1985 Durch enge Kontakte des damaligen Vorstands, Hans Busch, zur Panzerjägerkompanie 220 in Mitterharthausen und dank der Bereitschaft der Gemeinde Leiblfing, vor allem des
damaligen Bürgermeisters Georg Berleb, gelang es, mit dem Kompaniechef Hauptmann
Kurt Nickel und dem Kompaniefeldwebel Hauptfeldwebel Raimund Klein eine
Patenschaft anzubahnen. Die Übernahme dieser Patenschaft durch die Gemeinde Leiblfing wurde am 8. und 9. Juni 1985 in Schwimmbach feierlich besiegelt. Diese
Patenschaftsübernahme war nicht nur ein großes gesellschaftliches Ereignis in
Schwimmbach, sondern gab der gesamten Reservistenarbeit im Verein einen enormen Auftrieb.

Vergleichsschießen mit der Kompanie, Vereinsmeisterschaften, die Durchführung
des „Bürgermeister-Berleb-Schießens“, die Ausbildung an den Waffen und der Umgang
mit Karte und Kompaß sowie die Heldenehrungen in der Gäubodenkaserne
Mitterharthausen sind Beispiele für die regen Aktivitäten der RK Schwimmbach in dieser Zeit.
1986 wurden die RK sowie die Ortsvereine und Vertreter der politischen Gemeinde zu
einem erlebnisreichen Tag auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels eingeladen.
Alle bekamen einen anschaulichen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der
Panzerjägerkompanie im Ernstfall: den Einsatz des Lenkwaffensystems HOT mit
einer Reichweite von 4 000 m und das Schießen mit verbundenen Waffen unter
Einbeziehung der Luftwaffe. Am Abend fand in einer in der Nähe gelegenen Höhle in
sehr freundlicher Atmosphäre ein Abschlußessen statt, das mit Musik und Gesang ausklang.

1988 Ein anderer Höhepunkt in der Vereinsarbeit war der Aufenthalt auf der
bundeswehreigenen „Soin-Hüttn“ vom 2. bis 4. September 1988.
Auf dem Dienstplan stand „Reservisten auf Gebirgsausbildung“ mit den Schwerpunkten
„Gehen im schroffen Gelände“, „Orientierung im Gebirge“, „Einweisung in den
Winterkampf im Gebirge“ und „Klettern in der Wand für Geübte (im Klettergarten mit
dem Schwierigkeitsgrad 4 ). Das Wochenende und besonders der Hüttenabend wird
allen Teilnehmern in guter Erinnerung sein und bleiben, denn die Patenkompanie hatte
diese Tage hervorragend geplant und durchgeführt.Major Nickel, der der RK Schwimmbach in allen Belangen mit Rat und Tat zur Seite
gestanden hatte, mußte bedauerlicherweise bald aufgrund militärischer Notwendigkeiten
den Dienstort wechseln. Sein Nachfolger wurde Hauptmann Klingenstein, mit dem
die Zusammenarbeit auch hervorragend , aber leider nur sehr kurz war.
Dessen Nachfolger, Hauptmann Lukkas, hatte aufgrund der Umstrukturierung des Heeres
und der damit verbundenen Auflösung der Panzerjägerkompanie 220, die
unangenehme Aufgabe, die Patenschaft aufzulösen.
Dieser letzte Akt der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr fand unter Einbeziehung
der Gemeindevertreter und der Anwesenheit der RK-Mitglieder im Gasthaus Wurm statt. Solange die RK-Schwimmbach mit der Patenkompanie einen treuen Partner an ihrer
Seite wußte, lohnte sich die manchmal anstrengende Vereinsarbeit.
Die Auflösung der Patenschaft brachte naturgemäß einige Probleme mit sich.
Die militärischen Veranstaltungen sind dadurch stark reduziert worden und der
Zusammenhalt im Verein litt darunter schwer. So wurde auch die anstehende Neuwahl
der Vorstandschaft im Jahr 1994 schwierig, als sich ein Großteil der Vorstandsmitglieder
für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stellte und andere Kandidaten fehlten.1990 Jetzt wurde ein bereits im Jahr 1990 an die RK herangetragener Vorschlag aufgegriffen,
die Vereine Krieger-, Reservisten- und Kameradschaftsverein und die
Reservistenkameradschaft in Schwimmbach zusammenzulegen.

1994 Da die RK Schwimmbach im Jahr 1994 sein 20jähriges Jubiläum feiern konnte, wurde zu diesem Fest die Fahne des KRuKV aus dem Jahr 1922 unter Kostenbeteiligung der
RK gründlich restauriert und der RK Schwimmbach zur Nutzung überlassen.
Beim Festakt vor dem Kriegerdenkmal wurde die gesegnete Fahne vom KRuKV feierlich an
die RK übergeben. Durch die Überlassung der Fahne traten in der Folgezeit beide
Vereine immer häufiger gemeinsam in der Öffentlichkeit auf, Ausdruck des
Zusammenwachsens war auch die gegenseitige Teilnahme an Veranstaltungen des Partners.Auch wegen der Doppelmitgliedschaften wurde immer wieder das Thema „Zusammenschluß“ diskutiert. Nachdem die Vorstandschaften und beide Vereine getrennt mit Mehrheit

1996 den Zusammenschluß der Vereine gebilligt hatten, wurde am 13. April 1996 im
Gasthaus Wurm eine gemeinsame Vorstandschaft gewählt, in der auch die
ehemalige Reservistenkameradschaft angemessen vertreten ist:

Die ehemalige Reservistenkameradschaft wünscht sich, daß durch den Zusammenschluß der Sinn und die Traditionen beider Vereine eine gemeinsame segensreiche Zukunft haben mögen.